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CodeGate CTF 2014 – 120

CodeGate CTF 2014 - 120 - Task description

Die Challenge “120” nennt uns ohne weitere Hinweise nur eine Webseite und deren zeigt uns deren PHP-Quellcode. Zu Beginn rufen wir die Webseite direkt auf:

CodeGate CTF 2014 - 120 - Limited tries website

Wir erkennen eine Passwortabfrage sowie einen Zähler, der bei 120 beginnt und mit jedem Webseitenaufruf um Eins herunter zählt. Des Weiteren ist ein Link “Auth” sichtbar, der zu dieser Seite führt:

CodeGate CTF 2014 - 120 - Authentication website

Wir sehen eine weitere Seite mit Passwortabfrage, in der jedoch bereits ein erster Hinweis enthalten ist, nämlich, dass das nur Kleinbuchstaben enthält. Unser Ziel scheint es also zu sein, an das Passwort zu gelangen.

Als Nächstes sehen wir uns den Quellcode der Webseite an um deren Funktionalität zu verinnerlichen. Auszugsweise tut die Webseite folgendes:
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CodeGate CTF 2014 – WeirdShark

CodeGate CTF 2014 - WeirdShark - Task description

Die “WeirdShark”-Challenge liefert uns neben den gezeigten Bildern noch eine Pcap-Datei. Diese sehen wirs auch direkt einmal mit WireShark an – dem Werkzeug von dem der Name der Challenge offensichtlich abgeleitet worden ist.

CodeGate CTF 2014 - Weirdshark - Pcapng Error

Leider gibt es ein Problem beim Öffnen der Datei zu geben – sie scheint beschädigt zu sein. Für solche Fälle gibt es ein großartiges Werkzeug, namens pcapfix ;-). Die Anwendung von pcapfix auf die Pcap-Datei liefert diese Ausgabe:

pcapfix 1.0.1 (c) 2012-2013 Robert Krause

[*] Reading from file: weird_shark.pcap
[*] Writing to file: fixed_weird_shark.pcap
[+] This is a PCAPNG file.
[-] Enhanced packet data exceeds packet length (4270407998 > 64) ==> CORRECTED.
[*] Progress:  20.11 %
[*] Progress:  40.03 %
[*] Progress:  60.02 %
[*] Progress:  80.05 %
[+] SUCCESS: 1 Corruption(s) fixed!

Der Fehler wurde offensichtlich gefunden und konnte behoben werden! Wir öffnen die reparierte Datei nochmals mit Wireshark.
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CodeGate CTF 2014 – Web Proxy

CodeGate CTF 2014 - Web Proxy - Task description

Die Challenge “Web Proxy” startet mit der Behauptung, dass mit dem Proxy sicheres surfen möglich sei. Dies testen wir direkt einmal, indem wir eine beliebige Webseite – hier f00l.de – mit der beschriebenen URL aufrufen.

CodeGate CTF 2014 - Web Proxy - Website

Der Blick in die Protokolle zeigt, dass die Seite tatsächlich abgefragt wird und die angegebenen HTTP-Header mit denen der Webseite überein stimmen. Als Nächstes sehen wir uns den Quellcode der Proxy-Seite etwas genauer an und finden am Ende folgende Zeilen vor:

CodeGate CTF 2014 - Web Proxy - Source Code
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CodeGate 2013 Quals – Web 200

Bei dieser Challenge (web 200) wird uns eine Webseite genannt, die angegriffen werden soll um so an den Schlüssel zu gelangen. Ein erster Aufruf der URL liefert folgendes Bild:

CodeGate CTF 2013 - web 200 - website

Neben dem Quellcode der gesamten Webseite und einer Login-Möglichkeit, wird auch eine Seite zur Generierung eines One-Time-Passwords (OTP) bereit gestellt, die sich so darstellt:

CodeGate CTF 2013 - web 200 - one time password

Es wird also ein Einmal-Passwort generiert, das sich alle 20 Sekunden ändert und demnach auch nur für 20 Sekunden Gültigkeit besitzt. Darüber hinaus wird eine ID angegeben, die aus der derzeitigen IP-Adresse besteht. Aus dem Quellcode der Login-Seite (login_ok.php) lässt sich folgendes entnehmen:

if (strcmp($password, $_POST["ps"]) == 0) {
  echo "welcome, <b>".$_POST["id"]."</b><br />";
  echo "<input type='button' value='back' onclick='history.back();' />";

  if ($_POST["id"] == "127.0.0.1") {
    echo "<hr /><b>".$flag."</b><br />";
  }
}

Daraus ergibt sich das Ziel, um diese Challenge zu lösen. Der Login muss über die ID “127.0.0.1” (localhost) realisiert werden, damit der Inhalt der Flag-Datei offenbart wird. Dazu müssen wir entweder von der IP-Adresse 127.0.0.1 auf die OTP-Generierung zugreifen, was nicht möglich sein wird oder anderweitig die Passwortabfrage unter Angabe dieser ID umgehen.
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CodeGate 2012 Quals –
forensics #3

CodeGate CTF 2012 - Forensics #3 - task description

In dieser Challenge (forensics #3) geht es darum, eine schadhafte URL ausfindig zu machen, die für die Infizierung des Zielsystem verantwortlich ist. Gemäß der Aufgabenstellung wurde die URL nach dem 9. Februar 2012 aufgerufen und die Spuren des Aufrufs möglicherweise nach der Infizierung gelöscht.

Das Entpacken der Datei liefert uns wieder ein Benutzerverzeichnis eines Windows-Systems. Es handelt sich erneut um die Daten, des uns bereits bekannten Benutzers “proneer”. Diesmal ist jedoch nicht das komplette “Users”-Verzeichnis enthalten, sondern nur die “Cookies”-Datei des Google Chrome Browsers.

rup0rt@lambda:~/forensic3$ file Cookies
Cookies: SQLite 3.x database

Eine erste Analyse der Datei zeigt uns, dass Google Chrome seine Cookies anscheinend in einer SQLite-Datenbank hinterlegt. Um diese Datei zu betrachten zu können und die darin enthaltenen Cookies auszulesen, verwenden wir das Werkzeug sqlitebrowser und erhalten eine Übersicht der insgesamt 109 gespeicherten Cookies.
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CodeGate 2012 Quals –
forensics #2

CodeGate CTF 2012 - Forensics #2 - task description

In dieser Challenge (forensics #2) scheint es das Ziel zu sein, den Versuch eines SQL-Injection-Angriffes ausfindig zu machen. Als einzigen Hinweis erhalten wir die Information, dass der Browser beim Ausführen der SQL-Injection abgestürzt ist.

Beim Entpacken der Dateien stellen wir direkt fest, dass es sich (wieder) um das Benutzerverzeichnis eines Windows-Systems handelt. Wiederum sind es die Daten des Benutzers “proneer” (vermutlich war es sogar das selbe Archiv, wie in der Forensic #1 – Challenge).

Wonach suchen wir nun am cleversten in den Benutzerdaten? Wir wissen, dass der Browser beim SQL-Angriff abgestürzt ist und wir wissen auch – und kennen das vermutlich aus eigener Erfahrung -, dass Browser beim Schließen die letzten Sitzungen speichern und beim erneuten Öffnen dem Benutzer wieder anbieten. Unser Ziel ist es also, zuerst den verwendeten Browser zu identifizieren und in einem zweiten Schritt zu versuchen, die Aktionen der letzten Sitzung zu rekonstruieren.

rup0rt@lambda:~/forensic2/Users/proneer/AppData/Local$ ls
010 Editor           History                Temp
Adobe                IconCache.db           Temporary Internet Files
Apple                Microsoft              VirtualStore
Application Data     Microsoft_Corporation  VMware
GDIPFONTCACHEV1.DAT  Microsoft Help
Google               Mozilla
rup0rt@lambda:~/forensic2/Users/proneer/AppData/Local$ ls Google/
Chrome  CrashReports  Google Talk
rup0rt@lambda:~/forensic2/Users/proneer/AppData/Local$ ls Mozilla/
Firefox
rup0rt@lambda:~/forensic2/Users/proneer/AppData/Local$ ls Microsoft
Assistance    Feeds Cache           Office        Windows Mail
CoreCon       Internet Explorer     VisualStudio  Windows Media
Credentials   Media Player          VSA           Windows Sidebar
Event Viewer  Microsoft SQL Server  VSTAHost
Feeds         MSDN                  Windows

Ein Blick in die lokalen Anwendungsdaten zeigt uns, dass zumindest für die drei gängigsten Browser (Chrome, Firefox und Internet Explorer) Verzeichnisse existieren. Um herauszufinden, welcher zuletzt verwendet wurde, sehen wir uns die Zeitstempel der Sitzungsdateien an.
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CodeGate 2012 Quals –
forensics #1

CodeGate CTF 2012 - Forensics #1 - task description

Das Ziel dieser Challenge (forensics #1) ist es also, eine Datei, sowie deren Größe zu finden, die vom System gestohlen wurde. Die Aufgabenstellung liefert uns die Dateien des angegriffenen Benutzers sowie die Information, dass es sich bei der gesuchten Datei um ein Excel-Dokument mit Finanzdaten handelt und auf dieses vermutlich nach 14.00 Uhr (UTC+9), also während des Diebstahls zuletzt zugegriffen wurde.

Wir entpacken also als erstes die mitgelieferte 7zip-Datei und verschaffen uns einen Überblick über deren Inhalt. Bereits beim Extrahieren fällt auf, dass es sich hauptsächlich um das Benutzerverzeichnis eines Windows-Systems handelt und hier insbesondere um den Benutzer “proneer”.

rup0rt@lambda:~/forensic1$ ls Users/
All Users  Default  Default User  desktop.ini  proneer  Public

rup0rt@lambda:~/forensic1$ ls Users/proneer/
AppData           Music             Pictures
Application Data  My Documents      PrintHood
Contacts          NetHood           Recent
Cookies           NTUSER.DAT        Saved Games
Desktop           NTUSER.DAT{6cced2f1-6e01-11de-8bed-001e0bcd1824}.TM.blf                                      
Documents         NTUSER.DAT{6cced2f1-6e01-11de-8bed-001e0bcd1824}.TMContainer00000000000000000001.regtrans-ms 
Downloads         NTUSER.DAT{6cced2f1-6e01-11de-8bed-001e0bcd1824}.TMContainer00000000000000000002.regtrans-ms 
Favorites         ntuser.dat.LOG1   Searches                                                                           
Links             ntuser.dat.LOG2   SendTo                                                                   
Local Settings    ntuser.ini        Start Menu
Templates         Videos

So, nun wissen wir entweder wo Office zuletzt verwendete Dokumente ablegt oder wir müssen das Dateisystem per Hand durchsuchen. Zuerst versuche ich mit dem Werkzeug “find” alle Excel-Dateien aufzulisten, was jedoch kein Ergebnis liefert. Also durchsuche ich im “grep” den Inhalt aller Dateien nach Hinweisen auf Excel-Dokumente.
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CodeGate 2012 Quals – misc #4

Für die Aufgabe 4 der Kategorie “misc” gibt es keine Beschreibung oder Hinweise darauf, was als Lösung erwartet wird, sondern nur einen Link zu einer ZIP-Datei. Das Ziel der Challenge gilt es also selbst heraus zu finden.

Nachdem die Datei entpackt ist, stellt sich der Inhalt zunächst als Webseite dar. Anhand der Bezeichnung “codegate_homepage” kann hier schon vermutet werden, um was es sich wahrscheinlich handeln wird.

rup0rt@lambda:~/codegate_site$ ls -a *
codegate_homepage.htm

codegate_homepage_files:
.                 e_menu_2.gif         e_sub_top_img_2.jpg
..                e_menu_3.gif         inc_left.htm
codegate.css      e_menu_4.gif         inc_right.htm
codegate.js       e_menu_5.gif         main_bg_1.gif
copy_logo.gif     e_menu_6.gif         main_bg_2.gif
e_6.jpg           e_menu_7.gif         Thumbs.db
e_inc_bottom.htm  e_menu_8.gif         top_img.jpg
e_inc_sub_2.htm   e_sub_title_2_2.gif
e_menu_1.gif      e_sub_title_b.gif

Als erstes öffnen wir also die “codegate_homepage.htm” im Browser und verschaffen uns einen Überblick über den Inhalt.

CodeGate CTF 2012 - misc #4 - website

Bei der Webseite scheint es sich um die normale CodeGate-Homepage zu handeln. Auf den ersten Blick erscheint nichts auffällig. Außer dieser Seite scheinen auch keine weiteren Inhalte zu existieren, da die Links weiterhin auf die orginale Webseite im Internet und nicht auf lokale Dateien verweisen.
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CodeGate 2012 Quals – misc #3

CodeGate CTF 2012 - misc #3 - task description

In dieser Aufgabe (misc #3) sollen wir nun also irgendein “Geheimnis” finden. Das Geheimnis scheint in einer Datei zu stehen und als Antwort dieser Challenge wird ein Passwort erwartet. Um uns einen Überblick zu verschaffen, öffnen wir zunächst das pcap-file mit Wireshark.

CodeGate CTF 2012 - misc #3 - wireshark protocol hierarchy

Ein Blick in die Protokoll-Statistik zeigt, dass es sich nur um HTTP-Verkehr (und die dazugehörigen TCP-Verbindungen) handelt. Also stellen wir zum Sichten des Datenverkehrs den Wireshark-Filter auf “http”.
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CodeGate 2012 Quals – misc #1

CodeGate CTF 2012 - misc #1 - task description

Die Aufgabenstellung (misc #1) ist mal wieder recht unklar. Das 35mb-Zipfile zu durchsuchen würde jedenfalls in echte Arbeit ausarten. Also sehen wir uns zuerst den Text der Aufgabenstellung an und versuchen diesen zu dechiffrieren.

“Az hrb eix mcc gyam mcxgixec rokaxioaqh hrb mrqpck gyam lbamgarx oatygqh Erxtoigbqigarx Gidc hrbg gasc gr koaxd erzzcc zro i jyaqc Kr hrb ocqh rx Ockubqq ro Yrg man? Gyc ixmjco am dccqihrbgm”

Was sofort auffällt ist:
– es sind Satzzeichen vorhanden
– teilweise beginnen die “Wörter” mit Großbuchstaben
– einige Zeichenketten wiederholen sich (z.B. “hrb”)

Es liegt also nahe, dass es sich um einen Caesar-Chiffre handelt. Das testen wir an den ersten Wörtern kurz durch:

rup0rt@lambda:~$ for i in {1..25}; do caesar $i < first.plain; done
Ba isc fjy ndd hzbn
Cb jtd gkz oee iaco
Dc kue hla pff jbdp
Ed lvf imb qgg kceq
Fe mwg jnc rhh ldfr
Gf nxh kod sii megs
Hg oyi lpe tjj nfht
Ih pzj mqf ukk ogiu
Ji qak nrg vll phjv
Kj rbl osh wmm qikw
Lk scm pti xnn rjlx
Ml tdn quj yoo skmy
Nm ueo rvk zpp tlnz
On vfp swl aqq umoa
Po wgq txm brr vnpb
Qp xhr uyn css woqc
Rq yis vzo dtt xprd
Sr zjt wap euu yqse
Ts aku xbq fvv zrtf
Ut blv ycr gww asug
Vu cmw zds hxx btvh
Wv dnx aet iyy cuwi
Xw eoy bfu jzz dvxj
Yx fpz cgv kaa ewyk
Zy gqa dhw lbb fxzl

Ein normales Verschieben der Buchstaben führt also in keinem der 25 Möglichkeiten zu einem sinnvollen Ergebnis. Auch wenn der Text sehr kurz ist, führen wir zunächst eine Analyse der Buchstaben-Häufigkeiten durch.
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